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Uber will Entschädigungen nach Skandal um sexuelle Belästigung zahlen

Mit mehreren Millionen US-Dollar entschädigt Uber hunderte Angestellte, die sich sexueller Belästigung und Diskriminierung ausgesetzt sahen.

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Uber

Die Firmenzentrale des Fahrdienst-Vermittlers Uber in San Francisco.

(Bild: dpa, Eric Risberg)

Im Skandal um sexuelle Belästigung und Diskriminierung bei Uber will der Fahrdienst-Vermittler mehreren hundert Angestellten Entschädigungen zahlen. Laut einem Einigungsvorschlag sollen 56 derzeitige und ehemalige Beschäftigte, die sexuell belästigt worden waren, eine Gesamtsumme von 1,9 Millionen US-Dollar (1,6 Mio Euro) erhalten, also rund 33.9000 US-Dollar pro Person. Die Einigung muss noch von einem kalifornischen Richter abgesegnet werden.

Darüber hinaus will Uber laut den Gerichtsdokumenten weitere 5,1 Millionen US-Dollar an die 56 Angestellten sowie 431 weitere Kollegen zahlen, die sich Diskriminierung und einem enormen Druck ausgesetzt sahen. Das entspricht mehr als 10.000 US-Dollar pro Person.

Der Prozess war im Oktober 2017 von drei Uber-Mitarbeiterinnen mit lateinamerikanischen Wurzeln angestoßen worden. Sie gaben an, aufgrund ihrer Herkunft weniger Geld zu verdienen als ihre männlichen Kollegen aus den USA oder Asien. Nach ihrem Vorstoß hatten dann zahlreiche weitere Kollegen von Diskriminierung – aber auch von sexueller Belästigung oder unangemessenem Druck berichtet. Uber ist eines der am höchsten bewerteten Start-ups der Welt. Zuletzt sprach das 2009 gegründete Unternehmen von einer Bewertung von 62 Milliarden US-Dollar. Ein Börsengang ist für 2019 angepeilt. (axk)