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Ubisoft zeigt sich optimistisch

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Der französische Spiele-Publisher Ubisoft hat im vergangenen vierten Quartal seines Geschäftsjahres, das mit dem März endete, mit 206 Millionen Euro 5,1 Prozent weniger umgesetzt als im Vergleichsquartal des Vorjahres. Im gesamten Geschäftsjahr steigerte das Unternehmen hingegen seinen Umsatz von 928 Millionen Euro aus dem Vorjahr um 14 Prozent und kam damit erstmals knapp über die Milliardengrenze. Die Ergebnisse unter dem Strich hat das Unternehmen noch nicht bekannt gegeben.

Für das laufende erste Quartal erwartet Ubisoft einen Umsatz von 95 Millionen Euro, das wäre ein Rückgang um 44 Prozent gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres. Dieses sei allerdings geprägt worden durch gute Verkäufe von Titeln wie Haze und der PC-Versionen von Assassin's Creed und Tom Clancy's Rainbow Six Vega 2. Für das vergangene Quartal hebt Ubisoft unter anderem gute Verkäufe von Wii-Spielen wie Rayman Raving Rabbids hervor. In den laufenden drei Monaten sollen die Titel Anno für PC, Wii und Nintendo DS, Call of Juarez: Bound In Blood für Xbox 360 und Playstation 3 sowie neue "Casual Games" für die Nintendo DS erscheinen.

Der für das Geschäftsjahr 2009/2010 erwartete Umsatz beträgt 1,1 Milliarden Euro, dabei geht Ubisoft für das erste Halbjahr von einem Umsatzrückgang von 35 Prozent und für die zweite Jahreshälfte von einem Wachstum von 23 Prozent aus. Zum Weihnachtsgeschäft sollen Titel wie Assassin's Creed 2, James Cameron's Avatar, Splinter Cell Conviction, Rabbids Go Home und Red Steel 2 auf den Markt kommen – nach Meinung von Ubisoft eines der in Branche am meisten ambitionierten Vorhaben.

Im vergangenen Jahr hat Ubisoft 1300 Mitarbeiter hinzubekommen, ein Drittel davon durch Firmenübernahmen. Das Unternehmen sieht sich so für die Entwicklung von Software für die nächste Generation von Spielkonsolen und Spiel-Handhelds gut gerüstet. (anw)