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Ubuntu 12.04.2 mit UEFI-Secure-Boot-Unterstützung

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Canonical hat Ubuntu 12.04 mit Long Term Support (LTS) zum zweiten Mal aktualisiert. Die jetzt veröffentlichte Version 12.04.2 enthält umfangreiche Updates, mit der die Linux-Distribution aktuelle Hardware besser unterstützt.

Die wichtigste Neuerung ist der Mini-Bootloader Shim, mit dem Ubuntu 12.04.2 auch auf Rechnern startet, die mit Windows 8 ausgeliefert wurden und bei denen die Secure-Boot-Funktion in der UEFI-Firmware aktiviert ist. Bislang mussten Anwender auf solchen Systemen zu Ubuntu 12.10 greifen, das allerdings nur bis zum Erscheinen von Ubuntu 14.04 LTS im April 2014 unterstützt wird. Ubuntu 12.04 LTS hingegen wird noch mindestens bis April 2017 regelmäßig mit Updates und Sicherheitsaktualisierungen versorgt.

Auch den Kernel und X.org haben die Ubuntu-Entwickler aktualisiert, was ebenfalls aktuellen Rechnern zugute kommt. Vor allem wurden jedoch alle Updates und Security Fixes integriert, die bis Anfang Februar für Ubuntu 12.04 LTS veröffentlicht wurden. Das spart bei Neuinstallationen etliche hundert MByte Downloads. Allerdings startete Ubuntu 12.04.2 in der 32-Bit-Variante auf unserem Testsystem nicht mehr virtualisiert unter VirtualBox, bei der Konfiguration der grafischen Oberfläche fror das System ein. Mit der 64-Bit-Version gab es keine Schwierigkeiten.

Ubuntu 12.04.2 steht als 32- und 64-Bit-Image für Desktops und Server auf der Ubuntu-Website zum Download. Die 64-Bit-Desktop-Version muss man allerdings direkt vom Release-Server herunterladen, da der Link auf der Ubuntu-Website aufgrund eines Fehlers stets nur auf die 32-Bit-Version verweist. Wer Ubuntu 12.04 LTS bereits einsetzt, muss sich die neue Version 12.04.2 nicht herunterladen: Dann wurden bereits alle Aktualisierungen mit Ausnahme der UEFI-Secure-Boot-Unterstützung als Updates über die Aktualisierungsverwaltung angeboten. (mid)

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