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Ubuntu 14.04 LTS: Reguläre Versorgung mit Sicherheitsupdates endet im April

Am 25. April läuft der reguläre Support für Ubuntu 14.04 LTS aus. Updates gibt es danach nur noch für zahlende Unternehmenskunden.

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Ubuntu 18.04 LTS

(Bild: Canonical)

Nutzer der Ubuntu Long-Time-Support (LTS)-Version 14.04 sollten den Umstieg auf eine aktuellere Version in Angriff nehmen. Am 25. April endet der fünfjährige Standard-Supportzeitraum für die auch als Trusty Tahr bekannte Betriebssystemversion. Sie erhält dann keine Bugfixes und Sicherheitsupdates mehr.

In den Ubuntu-Mailinglisten raten die Entwickler dazu, von 14.04 zunächst auf 16.04 LTS und von dort aus auf Version 18.04 LTS upzugraden. Der reguläre Supportzeitraum für 16.04 endet im April 2021; 18.04 wird hingegen noch bis April 2023 unterstützt. Hinweise zum Upgrade-Prozess finden Nutzer auf den Hilfeseiten zu 16.04 beziehungsweise 18.04.

Auf dem OpenStack Summit Berlin im Herbst hatte Canonical-Chef Mark Shuttleworth angekündigt, die Langzeitpflege auf bis zu zehn Jahre auszudehnen.

Dieses Angebot ist allerdings kostenpflichtig und noch dazu Unternehmenskunden vorbehalten. Firmen, deren Infrastruktur auf Ubuntu 14.04 LTS basiert und die dementsprechend mehr Zeit für den Umstieg benötigen, können mit Canonicals kostenpflichtigen Angebot "Extended Security Maintenance (ESM)" Updates über den regulären Supportzeitraum hinweg beziehen.

ESM ist im Rahmen von Canonicals Service-Paket "Ubuntu Advantage" verfügbar. Glaubt man der Produktbeschreibung zu Ubuntu Advantage auf Canonicals Website, wird der erweiterte Support nur für Server-Varianten angeboten und nicht für den Desktop. (ovw)