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Ubuntu: Kürzerer Support für Zwischen-Releases

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Das Ubuntu Technical Board hat eine Verkürzung des Supports für Nicht-LTS-Versionen von 18 auf 9 Monate beschlossen. Gleichzeitig soll den Anwendern die Möglichkeit gegeben werden, nah an der aktuellen Entwicklung von Ubuntu zu bleiben, ohne explizit updaten zu müssen. Da soll jedoch nicht durch eine Umstellung auf Rolling Releases geschehen, wie es in den letzten Wochen diskutiert worden war.

Grundlage der Diskussion ist ein Vorschlag von Mark Shuttleworth für ein überarbeitetes Release Management. LTS-Releases sollen in den ersten zwei Jahren ihres fünfjährigen Support-Zeitraums – also bis zum Erscheinen der nächsten LTS-Version – nicht nur Bugfixes, sondern auch Updates wichtiger Plattform-Komponenten bis hin zu neuen Kernel-Versionen erhalten. Updates, bei denen sich APIs ändern, sollen allerdings optional sein.

Mit dem verkürzten Support für Nicht-LTS-Releases will Shuttleworth dem Umstand Rechnung tragen, dass User dieser Versionen in der Regel auf ein neues Release upgraden, sobald es verfügbar ist. Außerdem wünscht sich der Ubuntu-Mäzen ein "Tip Release", das unabhängig von LTS- und Zwischen-Releases immer den aktuellen Stand der Ubuntu-Entwicklung widerspiegelt. (odi)