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Übernahme geplatzt: Logitech kauft Plantronics doch nicht

Die Verhandlungen zwischen Logitech und dem amerikanischen Kopfhörerspezialisten Plantronics über eine milliardenschwere Übernahme sind gescheitert.

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Übernahme geplatzt: Logitech kauft Plantronics doch nicht

(Bild: Plantronics)

Der Schweizer Konzern Logitech hat die Verhandlungen mit dem amerikanischen Kopfhörerspezialisten Plantronics abgebrochen. Damit ist eine geplante Übernahme gescheitert. Das gab Logitech am Sonntagnachmittag bekannt.

Beide Unternehmen führten laut einem Reuters-Bericht vom Freitag Gespräche darüber, ob Logitech Plantronics für 2,2 Milliarden US-Dollar übernehmen darüber, ob Logitech Plantronics für 2,2 Milliarden US-Dollar übernehmen werde. Das wäre für Logitech die größte Übernahme bislang gewesen und hätte die Produktpalette deutlich erweitert. Den Abbruch der Gespräche erläuterte Logitech nicht weiter und verwies auf seine Mitteilungspflicht zum Stand von Kaufverhandlungen nach Schweizer Rechtslage.

Keine Einigung über Kaufpreis

Wie Reuters meldet, soll Uneinigkeit über den Kaufpreis bestanden und schließlich zum Abbruch der Verhandlungen durch die Firmenleitung von Logitech geführt haben. Demnach sei das Unternehmen sogar bereit gewesen, nach Offenlegen der Plantronics-Geschäftszahlen den Kaufpreis auf mehr als 3 Milliarden US-Dollar anzuheben.

Logitech soll geplant haben, Plantronics nach einem Kauf als eigenständiges Unternehmen weiterzuführen. Nach dem Ende der Übernahmeverhandlungen beruhigte Plantronics-CEO Joe Burton die Aktionäre des Konzerns und verwies auf die nach seiner Einschätzung weiterhin guten Gewinnaussichten des Unternehmens. (tiw)

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