Überwachung: Erfolgreiches Kamera-Registrierungsprojekt in den Niederlanden

Seit dem Start Anfang April ist im niederländischen Polizeiprojekt "Camera in Beeld" die 100.000ste Überwachungskamera eingetragen worden

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In den Niederlanden haben Bürger und Unternehmen beim Polizei-Projekt Camera in Beeld innerhalb von sechs Monaten bereits 100.000 Überwachungskameras registriert. Dies meldet
die niederländische Polizei. Mit der von der Polizeiabteilung "High Impact Crime" entwickelten Datenbank soll im Deliktsfall schnell geprüft werden können, welche Kamera in der Nähe aktiv war und wie der Eigentümer der Überwachungskamera kontaktiert werden kann. Der Eintrag in die Datenbank ist freiwillig.

Wie der niederländische Rundfunk meldet, begeistern sich vor allem Ladenbesitzer für die Aktion, Überwachungskameras bei der Polizei zu registrieren. Auch Privatpersonen sind dabei, soweit die von ihnen angebrachten Kameras den gesetzlichen Vorgaben entsprechen. Die Datenbank soll datenschutzrechtlich unbedenklich sein, da die Polizei sich anders als bei Installationen in Großbritannien nicht auf die Kameras aufschalten kann. "Wir behalten keine Bilder und es gibt keine ständige Verbindung mit den Kameras", erklärte Projektleiter Bart Willemsen dem Sender. Auf dem morgigen Kongress "Überfälle in den Niederlanden" will die Behörde für die Registrierung weiterer Kameras werben. (axk)