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Überwachungskritik: Zweites PrismCamp in Stuttgart steht an

Überwachungskritiker treffen sich am Wochenende wieder in Stuttgart, um sich über Konsequenzen aus dem NSA-Skandal und der enthüllten Totalüberwachung auszutauschen. Das erste Treffen im Mai hatte einige Initiativen angestoßen.

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Bereits zum zweiten Mal laden Überwachungskritiker am kommenden Wochenende zu einem Barcamp rund um den seit fast anderthalb Jahren andauernden NSA-Skandal nach Stuttgart. Vom 10. bis 12. Oktober soll im Literaturhaus Stuttgart das PrismCamp 2 stattfinden. In mehreren Veranstaltungen, Workshops und bei Diskussionen sollen sich die Teilnehmer mit der enthüllten Totalüberwachung auseinandersetzen und über Konsequenzen beraten. Dabei soll es aber nicht nur um technische Aspekte (wie etwa Tor) gehen, sondern beispielsweise auch wirtschaftliche. So sollen in einem Workshop finanzielle Fragen zu überwachungsfreien Alternativen für Werbedienste wie den von Google beraten werden.

Nichts ist beendet.

(Bild: prismcamp.de)

Die erste derartige Veranstaltung im Mai hatte 50 Teilnehmer aus ganz Deutschland angezogen und wurde von den Veranstaltern als voller Erfolg gewertet. Es hätten sich verschiedenen Initiativen gegründet, darunter ein Freifunk-Verein für die baden-württembergische Landeshauptstadt. Außerdem gehen demnach auch die Neuen Stuttgarter Abendgespräche ("NSA") auf die Veranstaltung zurück. Die widmen sich der allgemeinverständlichen Aufklärung über die Überwachung. Die Teilnahme am PrismCamp 2 kostet nun 20 Euro, eine Vorabdiskussion am Freitagabend ist kostenlos zugänglich. (mho)

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