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Umfrage: 81 Prozent würden Auto autonom fahren lassen – wenn sie eingreifen können

Viele Autofahrer in Deutschland sind laut einer McKinsey-Umfrage bereit, in ein autonomes Auto zu steigen – wenn sie auch die Lenkung übernehmen können. Den Markt für Fahrdaten schätzen sie auf ein Volumen von 750 Milliarden Euro im Jahr 2030 ein.

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(Bild: McKinsey)

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Vom vernetzten zum autonomen Auto

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81 Prozent der deutschen Autokäufer würden auf ein autonomes Auto umsteigen – vorausgesetzt, der Fahrer kann auf Wunsch auch selbst steuern. Das ergab eine Befragung der Unternehmensberatung McKinsey unter 3000 Autokäufern in Deutschland, den USA und in China. Damit sei die Zustimmung zum selbstlenkenden Gefährt gegenüber dem Vorjahr um vier Prozentpunkte gestiegen. Dabei trauten 77 Prozent etablierten Autoherstellern eher zu, die Technik serienreif zu machen, als neuen Autoherstellern (16 Prozent) oder IT-Konzernen (7 Prozent).

Weiter hat die Umfrage ergeben, dass über 70 Prozent der deutschen Autofahrer für Dienste bezahlen würden, die beispielsweise präziser als bisher vor Staus warnen, automatisch einen Parkplatz finden oder die Wartung des Wagens vereinfachen. Zahlen würden die Befragten mehrheitlich auch für Informationen zur Fahrzeugnutzung, die bei einem Weiterverkauf einen umfassenden Qualitätsnachweis ermöglichen.

Über 90 Prozent der Autofahrer seien bereit, Daten weiterzugeben, wenn dies zu einer Zeitersparnis führt – beispielsweise bei der Parkplatzsuche. Ähnlich hohe Zustimmungswerte gebe es auch in Anwendungsfeldern wie der Sicherheit (z.B. Diebstahlschutz), Kosteneinsparungen (z.B. auf Fahrverhalten basierende Versicherungen) oder Komfortgewinn (z.B. Entertainmentangebote im Auto). Das Umsatzvolumen, das sich aus Informationen ergeben könnte, wie ein Auto bewegt wird, wohin es fährt und wer sich darin befindet, werde bis 2030 bis zu 750 Milliarden Euro betragen.

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(anw)