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Umfrage: Jedes zehnte Unternehmen nutzt "Big-Data"-Anwendungen

Weniger als zehn Prozent der Unternehmen in Deutschland nutzen bisher die Auswertung großer Datenmengen ("Big Data"). 31 Prozent der Firmen planen aber konkret, solche Lösungen einzusetzen. Das geht aus einer Bitkom-Umfrage hervor.

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Jedes zehnte Unternehmen in Deutschland nutzt bisher Techniken zur Auswertung großer Datenmengen ("Big Data"). Zugleich planen aber 31 Prozent der Firmen konkret, solche Lösungen einzusetzen. Das geht aus einer Umfrage des IT-Branchenverbands Bitkom hervor. Dessen Präsident Dieter Kempf betonte vor Beginn der Computermesse CeBIT in Hannover am Sonntag, der Datenschutz sei ein unverzichtbares Fundament für solche Dienste.

Unter dem Marketingbegriff "Big Data" werden Anwendungen zusammengefasst, bei denen Daten dank der heutigen Rechenkapazitäten in bisher ungekannten Dimensionen analysiert werden können. Das soll zum Beispiel bei der medizinischen Forschung helfen, aber auch bei der Steuerung von Geschäftsprozessen. Für die Erhebung im Auftrag des Bitkom wurden 507 Unternehmen befragt.

Gleichzeitig haben die Enthüllungen um die ausufernde Internet-Überwachung durch den US-Geheimdienst NSA bei Verbrauchern das Misstrauen gegenüber der Datenauswertung geschürt. In einer weiteren Bitkom-Umfrage erklärten 59 Prozent, dass der NSA-Skandal ihre Haltung zur Datenverarbeitung negativ beeinflusst habe. Der Anteil der Verbraucher, denen immer größer werdende Datenmengen Sorgen bereiten, stieg binnen eines Jahres von 50 auf 62 Prozent. (se)