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Umfrage: Nur ein Viertel der Unternehmen auf DSGVO vorbereitet

Viele Unternehmen sind noch nicht komplett auf die ab dem 25. Mai geltende neue Datenschutzgrundverordnung vorbereitet.

Umfrage: Nur ein Viertel der Unternehmen auf DSGVO vorbereitet

Zum Stichtag der neuen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) am 25. Mai sind einer Umfrage des IT-Branchenverbands Bitkom zufolge lediglich ein Viertel der Unternehmen in Deutschland ausreichend vorbereitet. Ganz am Anfang stehen demnach noch vier Prozent. An der Umfrage nahmen 505 für den Datenschutz verantwortliche Personen von Unternehmen aller Branchen ab 20 Mitarbeitern in Deutschland teil.

66 Prozent der Unternehmen, die sich mit der DSGVO auseinandergesetzt haben, sehen als größte Herausforderung bei der Umsetzung den schwer abschätzbaren Aufwand an. 56 Prozent beklagen Rechtsunsicherheit. Der Mangel an qualifizierten Mitarbeitern ist für 24 Prozent eine große Herausforderung.

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Auch nach der abgeschlossenen Umsetzung der DSGVO planen viele Unternehmen mehr Ressourcen für den Datenschutz ein. 58 Prozent erwarten dauerhaft mehr Aufwand wegen der neuen Datenschutzregeln. 32 Prozent erwarten deutlich mehr, 34 Prozent sehen einen gleichbleibenden Aufwand. Kein einziges Unternehmen erwartet weniger Arbeit durch die neuen Datenschutzregeln.

Grundsätzlich erwarten der Umfrage zufolge sieben von zehn Unternehmen in Deutschland Vorteile für einheitliche Wettbewerbsbedingungen in der EU durch die neue Grundverordnung. Gut die Hälfte erwartet einen Wettbewerbsvorteil für europäische Unternehmen, 43 Prozent gehen für das eigene Geschäft von unmittelbaren Vorteilen aus. 50 Prozent befürchten allerdings auch, dass die Geschäftsprozesse komplizierter werden. 38 Prozent befürchten, dass die DSGVO die Digitalisierung in Europa bremst.

Siehe dazu auch:

(anw)
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