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Umsatz mit Konsolen und Computerspielen gewachsen

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Die Computerspiele-Branche hat in Deutschland im vergangenen Jahr ein Umsatzplus von 30 Prozent auf rund 2,3 Milliarden Euro erzielt. 2006 hatten Computerspiele und Konsolen rund 1,77 Milliarden Euro Umsatz eingebracht. Für dieses Jahr werde ein Wachstum von 8 Prozent erwartet, teilte der Bundesverband Informationswirtschaft und neue Medien (Bitkom) am heutigen Dienstag mit. Die Zahlen beruhen auf von GfK und Media Control im Auftrag des Verbandes durchgeführten Erhebungen.

Wachstumstreiber waren nach Verbandsangaben vor allem Spielkonsolen. Rund 3,9 Millionen Geräte wurden im vergangenen Jahr verkauft, gut eine Million mehr als im Vorjahr. Fast 800 Millionen Euro gaben die Deutschen 2007 für die Spielgeräte aus. Die technische Hochrüstung der Wohn- und Kinderzimmer soll sich im laufenden Jahr belebend auf die Software-Verkäufe auswirken. Mit neuen Spiele-Ideen würden zudem neue Zielgruppen erschlossen. Neue Zielgruppen sollen einer weiteren Bitkom-Studie zufolge mittelfristig an Bedeutung gewinnen. So würden neue Titel für Frauen und Ältere entwickelt. Darüber hinaus rechnet die Branche mit Wachstum bei Spielen für mobile Geräte wie Handheld-Konsolen oder Handys.

Im März hatte der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) den Umsatz mit Computerspielen für 2007 mit 1,37 Milliarden Euro angegeben, was einem Wachstum von 21 Prozent gegenüber 1,1 Milliarden Euro aus dem Vorjahr entspricht. Als Zugpferd hatten sich Konsolenspiele mit einem Plus von 38 Prozent auf 904 Millionen Euro erwiesen, während die Umsätze mit PC-Spielen um drei Prozent auf 458 Millionen Euro leicht zurückgingen. Auch der BIU bestätigte den Trend zur mobilen Unterhaltung: Der Umsatz in diesem Bereich stieg 2007 um 65 Prozent auf 360 Millionen Euro. (vbr)

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