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Umsatz- und Gewinnrückgang bei Toshiba

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Der japanische Elektronikkonzern Toshiba hat im zweiten Quartal seines Geschäftsjahres 1,58 Billionen Yen (14,4 Milliarden Euro) umgesetzt, 43,3 Milliarden weniger als im Vergleichsquartal des Vorjahres. Der operative Gewinn stieg um 5,1 Milliarden auf 76,1 Milliarden Yen. Unterm Strich blieb laut Mitteilung (PDF-Datei) ein Gewinn von 22,2 Milliarden Yen gegenüber 27,3 Milliarden Yen vor einem Jahr.

Toshiba sah seine Geschäfte von einer weiterhin durch das Erdbeben im März beeinträchtigten Wirtschaftslage und einen starken Yen beeinträchtigt. In China und Indien wüchsen zwar die Märkte, in den USA wirke sich aber die hohe Arbeitslosigkeit aus und in Europa die in manchen Ländern schlechte Finanzlage. In Thailand hat Toshiba seine Festplatten-Produktion wegen der dortigen Hochwasserkatastrophe derzeit eingestellt. Die Japaner stellen dort rund 50 Prozent ihrer Festplatten her.

Vor diesem Hintergrund ließ der Umsatz mit "digitalen Produkten" wie Computern und Fernsehern im vergangenen Quartal um 5 Prozent auf 450,9 Milliarden Yen. Der operative Gewinn dieser Sparte wuchs um 0,5 Prozent auf 4,5 Milliarden Yen. Das Geschäft mit "Electronic Devices", also unter anderem Halbleiterprodukten und LCD-Panel, schrumpfte um 4 Prozent auf 438,8 Milliarden Yen. Der operative Gewinn stieg hier um 2,7 Prozent auf 38,1 Milliarden Yen.

Die Sparte "Home Appliances" mit Haushaltsgeräten stagnierte bei 584 Milliarden Yen Umsatz. Die Infrastruktursparte, die unter anderem Kraftwerke herstellt, wuchs leicht um 1 Prozent auf einen Umsatz von 584,4 Milliarden Yen.

Toshiba behält seine im Mai dieses Jahres ausgegebene Prognose bei. Das heißt das Unternehmen geht weiterhin von einem Umsatz im Geschäftsjahr (das mit dem März endet) von 7 Billionen Yen aus. Der operative Gewinn werde 300 Milliarden Yen betragen. (anw)