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Umsatzrückgang, aber mehr Gewinn bei der Telekom

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Bei der Deutschen Telekom hat sich der Umsatzrückgang im ersten Quartal fortgesetzt. Die Erlöse fielen um knapp fünf Prozent auf 13,79 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Das operative Ergebnis sackte um gut vier Prozent auf 4,29 Milliarden Euro. Dank geringerer Abschreibungen auf die US-Sparte legte der Nettogewinn hingegen leicht auf 564 Millionen Euro zu.

Die Bonner sehen sich auf dem richtigen Weg. In allen Regionen konnten sie die Kundenzahlen steigern. Dank der Einführung des begehrten iPhone sei in den USA die Trendwende geschafft. Allein in den vergangenen vier Wochen sei eine halbe Million iPhones verkauft worden. Erstmals seit 15 Quartalen habe T-Mobile USA seine Kundenzahl gesteigert. Dort hat das Unternehmen nun 33,9 Millionen Mobilfunkkunden, 1,8 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Die Zahl der Mobilfunkkunden in Deutschland nahm im Vorjahresvergleich um 5,4 Prozent auf 37 Millionen zu. Die Zahl der Festnetzanschlüsse ging hingegen um 4,4 Prozent auf 22,1 Millionen zurück. 1,21 Millionen davon sind IP-basiert, während es vor einem Jahr noch 628.000 waren. Die Zahl der Breitbandanschlüsse wuchs leicht um 0,6 Prozent auf 12,4 Millionen.

"Der Zusammenschluss von T-Mobile USA mit MetroPCS, positive Regulierungsentscheidungen zur Teilnehmeranschlussleitung (TAL) und erfreuliche Signale zum Einsatz der Vectoring-Technologie in Deutschland eröffnen aussichtsreiche Perspektiven für den Konzern", heißt es in der Mitteilung. "Wir haben wesentliche Probleme gelöst", sagte Telekom-Chef René Obermann. "Die positiven Regulierungsentscheidungen schaffen die Basis für unseren geplanten Breitbandausbau." (mit Material der dpa) / (anw)