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Und ewig lahmt der Breitbandanschluss

Fast jeder kennt das Problem: Sprudeln die Bits und Bytes plötzlich nicht mehr wie gewohnt aus dem DSL-Anschluss, wimmeln die Provider ihre Kunden gerne mit Allgemeinplätzen ab. Oft kommt man nur mit guten Argumenten und der richtigen Strategie weiter.

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Und ewig lahmt der Breitbandanschluss

(Bild: Jörg Niehage)

Die Wörtchen "bis zu" haben schon so manchen DSL-Anschlussinhaber geärgert. Denn gerade bei ADSL versprechen die Provider in der Regel eben nur "bis zu 16 MBit/s", die man in der Regel nicht bekommt. Schnellere Anschlüsse erreichen meist die versprochenen Downstream-Geschwindigkeiten, aber längst nicht dauerhaft.

DSL-Kunden haben die Telefonleitung für sich allein. Kabelkunden teilen das TV-Kabel hingegen mit zahlreichen anderen Nutzern des gleichen Nodes, was zu Lastproblemen führen kann.

Wenn der (früher einmal schnelle) Internetanschluss lahmt, wimmeln die Provider ihre Kunden dann oft mit Allgemeinplätzen ab. Nur mit guten Argumenten und der richtigen Strategie kann man in solchen Fällen Druck machen, um notfalls ganz aus dem Vertrag heraus zu kommen.

Urs Mansmann erläutert, was die Ursachen für den schlechten Durchsatz sein können, wieso sich DSL- und Kabelanschlüsse unterschiedlich verhalten ("Shared Medium") und wie man sich gegen den Provider durchsetzen kann – vorausgesetzt, man achtet aufs Kleingedruckte im Vertrag:

Weitere rechtliche Hinweise für Kunden mit schwammigen Leistungszusagen von Breitbandanbietern liefert c't 14/16.

Mehr Infos

Mehr Interviews – etwa zu Online-Tarifen, Raspberry Pi, Mail-Verschlüsselung, 3D-Druckern oder Solid-State Disks – finden Sie auf der zugehörigen Video-Themenseite "nachgehakt" und auf unserem YouTube-Kanal.

(vza)

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