Menü

Uni Heidelberg stellt die Medizin-Bibliothek "med.Live" vor

vorlesen Drucken Kommentare lesen 10 Beiträge

Ein Konsortium unter Federführung der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg stellt auf der CeBIT ihre "med.Live"-Anwendung vor – eine Internet-gestützte multimediale Weiterbildungs-Bibliothek im Medizinbereich – mit der Darstellung von Operationsmethoden, Fachvorträgen, Vorlesungen und didaktisch aufbereiteten Lerninhalten. Nach Aussagen der Initiatoren soll die multimediale Aufmachung der Lehrinhalte eine gegenüber dem klassischen Lehrbuch deutlich bessere Anschaulichkeit bieten.

Das Anbieter-Konsortium von "med.Live" besteht aus Hochschulen und Medizinern und wünscht sich über die Präsentation auf der CeBIT – auf dem Gemeinschaftsstand B35 der baden-württembergischen Hochschulen in Halle 16 – den Kontakt zu weiteren Kooperationspartnern.

Wichtig ist den Initiatoren vor allem auch der Kontakt zu ausländischen Nutzern. Deshalb wurde ein von deutschen Universitäten und Unternehmen gemeinsam getragenes "Alumni Advancement Center" geschaffen, das den Kontakt mit Absolventen sowohl durch virtuelle als auch reale Kursangebote in einem Netzwerk von regionalen "Summer Schools" pflegen soll. Das Interesse, medizinisches Know-how aus Deutschland zu nutzen, wurde bei verschiedenen Regionaltreffen der Alumni.med.Live-Gruppe in Syrien, Libanon, China und Brasilien deutlich. – Die technische Realisierung des "med.Live"-Projekts obliegt dem Heidelberger Computer Based Training (CBT)-Labor. (klp)