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Uni Osnabrück will mit IBMs Watson Grippewellen vorhersagen

Die Universität Osnabrück ist eine Kooperation mit IBM eingegangen um mit Hilfe von IBMs KI-System Watson Grippewellen aus Tweets vorherzusagen.

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IBM Watson

(Bild: dpa, Caroline Seidel)

Durch eine neue Kooperation mit IBM bekommen Forscher der Universität Osnabrück Zugriff auf das KI-System Watson, sie wollen damit Grippewellen vorhersagen. Als Basis für die Vorhersage dienen Tweets. Sechs Monate haben die Forscher an dem Projekt gearbeitet und bei "IBM zu großer Begeisterung geführt".

Watson wird von den Osnabrücker Forschern eingesetzt, weil sie mittels Cognitive Computing unterscheiden können wollen, was die Tweets der Nutzer aussagen. So wollen sie differenzieren, ob jemand zum Beispiel nur eine Grippe-Impfung bekommen hat oder gerade erste Anzeichen einer Infektion vorliegen. Google hatte bereits seit 2009 versucht, mit Hilfe von Big-Data-Techniken Grippewellen vorherzusagen, ist aber damit gescheitert.

Die Uni Osnabrück ist eine der ersten europäischen Universitäten, die an Watson weiterentwickeln darf. Bislang sind die US-Universitäten Stanford und Berkeley bei Watson beteiligt. Die Kooperation soll auch die Ausbildung im Bereich Cognitive Computing verbessern. So sollen Studenten anhand von Watson praktisch mit Cognitive Computing vertraut gemacht werden. (mls)