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Unicef ruft Gamer zum Ethereum-Mining für syrische Kinder auf

Das UN-Kinderhilfswerk will über Krypto-Mining Gelder für die humanitäre Hilfe von syrischen Kindern einsammeln. Mit den Spenden sollen lebenswichtige Güter und Medikamente beschafft werden.

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(Bild: Unicef)

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Die Hilfsorganisation Unicef hat unter der Bezeichnung "Game Chaingers" ein Projekt ins Leben gerufen, mit dem Geld zur Unterstützung syrischer Kinder durch Krypto-Mining gesammelt werden soll. Unicef stellt auf der Website chaingers.io Mining-Clients (Download) zu Verfügung, die Shader-Rechenkerne von Grafikkarten für das Schürfen der Kryptowährung Ethereum heranziehen.

Der UN-Organisation zufolge müssten Spender dadurch "keinen einzigen Euro" mehr ausgeben, um Unicef zu unterstützen. Allerdings fallen natürlich Stromkosten an – der Organisation zufolge nicht mehr als beim Darstellen eines Computerspiels. Derzeit weist das Projekt eine Compute Power von rund 230 MH/s aus. Mit den Spenden sollen lebenswichtige Güter und Medikamente beschafft werden.

Unicef Game Chaingers

Unicef spricht mit der Aktion direkt PC-Spieler und die E-Sport-Gemeinschaft an, da diese Gruppe besonders viele, leistungsfähige Grafikkarten besitzen. Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen wurde 1946 gegründet, arbeitet derzeit vor allem in Entwicklungsländern und leistet humanitäre Hilfe für notleidende Kinder und Mütter. Unicef stand allerdings auch schon wegen Misswirtschaft in der Kritik. (mfi)