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United Internet mit Gewinn

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Der Internetdienstleister United Internet hat im ersten Quartal den Umsatz und operativen Gewinn gegenüber dem Vorjahr leicht gesteigert. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sei von 83,2 Millionen auf 83,5 Millionen Euro geklettert, teilte das Unternehmen heute in Montabaur mit. Der Umsatz legte um 5,3 Prozent auf 423,4 Millionen Euro zu.

Unter dem Strich sank der Gewinn je Aktie wegen Verlusten bei Unternehmensbeteiligungen und höheren Zinsaufwendungen um 3 Cent auf 16 Cent. Das erste Quartal habe sich damit im Rahmen der vom Unternehmen ausgegebenen Prognose für 2009 bewegt. United Internet rechnet im laufenden Jahr mit einem leichten Umsatzplus und stagnierendem Gewinn.

Der Umsatz im Produktsegment mit den Marken GMX, Web.de und 1&1 stieg im Vorjahresvergleich um 7,7 Prozent auf 372,8 Millionen Euro. Das EBITDA wuchs um 0,9 Prozent auf 77,9 Millionen Euro. Im Segement Online-Marketing mit den Marken Adlink Media, Affilinet und Sedo ging der Umsatz hingegen um 9,7 Prozent auf 50,4 Prozent zurück. In diesem Bereich sei das Geschäft durch die anhaltende Schwäche des Marktes sowie durch "Veränderungen bei Policy und Algorithmen seitens des wichtigsten Partners im Suchmaschinen-Bereich" negativ beeinflusst worden, teilt United Internet mit.

Die Zahl der Kundenverträge betrug zum 31. März 2009 8,24 Millionen gegenüber 7,38 Millionen im Vorjahr. Davon entfielen 3,86 Millionen auf den Bereich Web-Hosting, 2,97 Millionen auf Internetzugänge und 1,41 Millionen auf den Geschäftsbereich Information Management. Unter den Internetzugängen waren Ende März 2,82 Millionen DSL-Anschlüsse, die sich aufteilen in 1,05 Millionen Komplettanschlüsse und 1,77 Millionen Resale-DSL-/T-DSL-Anschlüsse. Vor einem Jahr zählte United Internet noch 2,70 Millionen Internetanschlüsse. (anw)