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GDC

Unity konkretisierte Pläne für die kommenden Versionen

In einer Keynote auf der GDC kündigte das Unternehmen das Release der Version 5.6 für Ende März an. Bereits im April soll die erste Beta von Unity 2017 folgen, die unter anderem eine Timeline und eine skriptgesteuerte Rendering Pipeline bekommt.

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Unity konkretisierte Pläne für die kommenden Versionen

Mit einer Keynote auf der GDC in San Francisco kündigte Unity die Veröffentlichung des stabilen Release von Version 5.6 der gleichnamigen Spiele-Engine für Ende März an. Im Vergleich zur Betavariante, über die heise Developer im Dezember berichtet hatte, gibt es keine größeren Änderungen. Zu den neu unterstützten Grafikschnittstellen Vulkan und Metal existieren nun Demos, die den Performance-Gewinn und die erweiterten Möglichkeiten zeigen sollen.

Neben der bereits im November vergangenen Jahres angekündigten Zielplattform Facebook Gameroom öffnet sich Unity durch eine Partnerschaft mit Xiaomi dem chinesischen Markt: Entwickler können nun auch das Mi Game Center als Zielplattform wählen. Der Bereich Virtual Reality steht weiter im Fokus der Spiele-Engine. Aufgrund zahlreicher EditorVR-Tools aus der Community, hat Unity einen Wettbewerb für das beste Werkzeug ausgerufen. Die Gewinner will es auf dem Vision VR/AR Summit im Mai bekannt geben.

Im Rahmen der GDC-Keynote erhielten Entwickler Einblicke in Unity 5.6 und Unity 2017.

Bei der Veröffentlichung der Beta von Unity 5.6 kündigte das Unternehmen an, dass dies die letzte Version der 5er-Serie sein würde. Auf der GDC gab es nun ein paar Details zum geplanten Nachfolger Unity 2017. Die erste Beta soll bereits im April und damit kurz nach dem Release von Unity 5.6 erscheinen. Zu den wesentlichen Neuerungen gehört unter anderem eine skriptgesteuerte Rendering Pipeline, die Entwicklern das Anpassen von Schleifen (Render Loops) für HD, Moblie und VR/AR ermöglicht.

Timeline ist ein Werkzeug zum Erstellen von Filmsequenzen.

Mit Timeline bekommen Designer ein neues Werkzeug zum Choreographieren von animierten Filmsequenzen. Mit dem Tool lassen sich per Drag-and-drop Elemente wie Animationen, Videos, Geräusche und Ereignisse kombinieren. Eine weitere Neuerung widmet sich einem der großen Herausforderungen von 3D-Spielen: der Kameraposition. Cinemachine bietet ein Kamerasystem, das auf smarte Weise der Hauptfigur folgt und passende Einstellung für diverse Szenarien bietet.

Weitere Details lassen sich dem Unity-Blog entnehmen. Interessierte Entwickler finden eine erste experimentelle Vorschauversion von Timeline im offiziellen Unity-Forum. (rme)

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