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Universelles BIOS-Flash-Programm für Linux, BSD und Co.

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(Bild: www.coreboot.org)

Die Entwickler des Coreboot-Projekts haben die Version 0.9.0 von Flashrom freigegeben, das eine Vielzahl verschiedener Flash-Chips beschreibt, löscht ausliest oder die im Chip gespeicherten Daten verifiziert. Mit dem unter Linux und Unix-Derivaten wie FreeBSD, DragonFly BSD, Solaris und Mac OS X arbeitenden Kommandozeilenprogramm können so auch Anwender ohne DOS und Windows ein BIOS-Update durchführen oder Coreboot einspielen.

Das erfordert lediglich Root-Rechte und gelingt auch per Fernwartung via SSH, wie die Entwickler in der Ankündigung zur neuen Version betonen. Dort zeigen sie sich auch überzeugt, in den vergangenen neun Jahren Unterstützung für jegliche BIOS-Flash-ROM-Techniken implementiert zu haben, die ihnen auf x86-Mainboards begegnet seien; zudem sei Flashrom schneller als die Flash-Programme der Hersteller.

Die Flashrom-Homepage listet Flash-Chips, Mainboard-Chipsätze sowie Mainboards, mit denen Flashrom getestet wurde. Einige Boards wie etwa das GA-M57SLI-S4 von Gigabyte oder das K8N Neo3 von MSI benötigen laut dem Wiki allerdings spezielle Kommandozeilenoptionen; mit dem A7N8X-E Deluxe von Asus sowie einigen anderen Boards soll das Programm nicht zusammenarbeiten.

Siehe auch:

(Thorsten Leemhuis) / (thl)

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