Menü

Unix/Linux-Desktop Gnome 3.22 freigegeben

Zu den Neuerungen zählen eine Funktion zum Umbenennen vieler Dateien sowie Feintuning bei der Handhabung von Shell-Erweiterungen. Ferner gab es allerlei Verbesserungen für das Paketformat Flatpak und die Bildkomposition per Wayland.

Von
vorlesen Drucken Kommentare lesen 341 Beiträge
Unix/Linux-Desktop Gnome 3.22 freigegeben

Das Gnome-Projekt hat die Version 3.22 seiner für Linux und Unix-Systeme gemachten Desktop-Umgebungen freigegeben. Beim Dateimanager gab es gleich eine ganze Reihe von Detailverbesserungen, zu denen eine Funktion zum Packen und Entpacken von Tar- oder Zip-Archiven zählt. Neu auch: Viele der für 3.20 erhältlichen Shell-Erweiterungen gehen beim Wechsel auf die neue Version nicht mehr kaputt.

Gnome 3.22 (20 Bilder)

Der Datei-Manager Nautilus kann durch "Batch Renaming" jetzt mehrere Dateien auf einen Schwung umbenennen und so leichter Ordnung in Foto- und Musik-Sammlungen bringen.

Die für die Bilderstrecke geschossenen Screenshots entstanden alle unter einer Vorabversion von Fedora 25, bei der Gnome 3.22 im Wayland-Betrieb lief. Dabei zeigten sich keine Probleme mit der neuen Display-Architektur.

Nach wie vor gibt es aber einige Funktionen, die Gnome nur beim Einsatz mit einem X-Server beherrscht. Darunter die Fernwartungsfunktion und die Anpassung der Farbtemperatur; auch Nvidias Sonderweg zur Wayland-Unterstützung unterstützt Gnome nicht.

Weitere Details zu den Neuerungen erläutern die Freigabeankündigung und die Release Notes zum "Karlsruhe" genannten Gnome 3.22. Rolling-Release-Distributionen wie Arch Linux und OpenSuse Tumbleweed dürften die neue Version in den nächsten Wochen ausliefern; das für Anfang November geplante Fedora 25 soll sie ebenfalls verwenden. Bei der Gnome-Variante des am 13. Oktober erwarteten Ubuntu 16.10 werden die meisten Komponenten allerdings wohl von Gnome 3.20 stammen.

Video zu der Freigabe von Gnome 3.22 (Quelle: GNOMEDesktop CC-BY-SA 3.0)

(thl)

Anzeige
Anzeige