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Unix-Veteranen sammeln für Debian ohne Systemd

Wer nach Abschluss der Systemd-Debatte im Debian-Projekt immer noch von einem Systemd-freien Debian GNU/Linux träumt, kann jetzt bei den "Veteran Unix Admins" für einen Fork der Linux-Distribution ohne Systemd spenden.

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Die selbsternannten "Veteran Unix Admins" haben auf ihrer Fork-Debian-Website eine Fundraising-Kampagne gestartet. Ziel ist es, eine nicht genannte Summe Geld zusammenzubringen, um damit einen Fork von Debian GNU/Linux ohne Systemd zu finanzieren. Bis zum heutigen Freitag Vormittag sind 130 US-Dollar zusammengekommen.

Vor einigen Wochen hatten die "Veteran Unix Admins" auf debianfork.org angekündigt, einen Fork von Debian GNU/Linux ohne Systemd initiieren zu wollen. Wer hinter der Gruppe steckt, weiß man bis heute nicht so genau. Es gab den Verdacht, dass es sich um eine satirische Antwort auf die Systemd-Diskussionen im Debian-Projekt handelt; ein Blick in den IRC-Channel #debianfork zeigt allerdings, dass es zumindest einige der Diskutanten dort ernst meinen.

Anfang Februar hatte das Technical Committee des Debian-Projekts mehrheitlich entschieden, Systemd als Standard-Init-System in der kommenden Version 8 (Jessie) zu verwenden. In der Folge gab es jedoch immer wieder Diskussionen und Streitereien, die letztlich zum Ausstieg mehrerer Entwickler aus dem Projekt geführt haben. Mittlerweile haben sich die Debian-Entwickler darauf geeinigt, die Debatte über Systemd zu beenden. (odi)