Unternehmen drücken kein Auge zu bei privatem Surfen am Arbeitsplatz

Nahezu alle der 20 größten börsennotierten Unternehmen der Republik untersagen die private Internetnutzung in der Arbeitszeit.

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Viele große Unternehmen in Deutschland verbieten ihren Angestellten inzwischen die private Nutzung des Internets. Das geht aus einer Focus-Umfrage unter den 20 stärksten an der Börse notierten Konzernen hervor. Danach untersagen sieben Firmen -- Siemens, Bayer, Telekom, RWE, Deutsche Bank, Schering und Allianz -- privates Surfen. Nahezu alle anderen Unternehmen verböten ihren Mitarbeitern ebenfalls den Web-Zugriff für private Zwecke, oft anhand von Betriebsvereinbarungen. In den Arbeitspausen dürften Angestellte allerdings oft auf freie Surftour gehen. Betriebe mit bis zu 50 Beschäftigten verzichten laut dem Bericht überwiegend darauf, den Internet-Gebrauch am Arbeitsplatz zu kontrollieren. (tol)