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Unus E-Roller bekommen SIM-Karte von Vodafone

Unus Elektroroller bekommen eine fest eingebaute SIM-Karte und sollen über das Internet der Dinge funken.

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Noch stehen Unus E-Roller kreuz und quer herum, bald sollen sie auf die Straße.

(Bild: unumotors.com )

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Das Berliner E-Roller-Start-up Unu bringt seine neuen Fahrzeuge auf die Straße, in die eine SIM-Karte eingebaut ist. Zur Internationalen Automobilausstellung IAA in Frankfurt stellte das Unternehmen in Partnerschaft mit Vodafone sein neues Modell vor, bei dem das Smartphone den Zündschlüssel ersetzt.

Die SIM-Karte ist in den Fahrzeugen fest eingebaut. Damit sollen sich die eigenen Roller per App mit Freunden und Familie teilen lassen. Künftig wolle Unu aber auch Sharing-Anbieter beliefern, kündigte Mitgründer Pascal Blum an. Große Sharing-Anbieter könnten dann das vernetzte Uno-Modell unter eigenem Namen nutzen, hieß es.

Ein digitaler Diebstahlschutz soll automatisch alarmieren, wenn der Scooter unrechtmäßig bewegt wird. Mit der App sollen alle autorisierten Nutzer zu jeder Zeit einsehen können, wo sich der E-Roller gerade befindet, wer ihn zuletzt genutzt hat und wie viele Kilometer bis zum nächsten Ladevorgang noch gefahren werden können.

E-Skooter von Unu bekommt Vodafone-SIM-Karte (27 Bilder)

(Bild: Unu)

Der Vorverkauf der Scooter hat nun begonnen. Der vernetzte Elektro-Roller ist in Deutschland ab 69 Euro im Monat beziehungsweise einmalig ab 2800 Euro erhältlich und soll in diesem Monat an erste Kunden ausgeliefert werden. Die Kosten für die Vernetzung im Internet der Dinge seien im Kaufpreis enthalten, heißt es in einer Vodafone-Mitteilung.

Der E-Scooter hat bei einer Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h eine Reichweite von 100 Kilometern bei zwei Batterien. Über die Vodafone-Plattform sollen Updates aus der Cloud automatisch eingespielt werden. Im Rahmen von Vodafones Start-up-Programm "Uplift" wollen die Partner auch weitere digitale Funktionen erproben. In Europa wolle Unu im kommenden Jahr den Bestand seiner Roller verdoppeln, sagte Blum. Der Sharing-Anteil werde dabei voraussichtlich 30 Prozent einnehmen. Auch ein Leasing-Modell für die Fahrzeuge ist geplant.




E-Roller seien ein wichtiger Baustein für eine Verkehrswende, sagte Blum. Allein in Berlin waren 2018 mehr als 1,2 Millionen Pkw zugelassen, was den Verkehrsfluss stark belaste. Autos kämen in der Hauptstadt im Schnitt mit einer Geschwindigkeit von 24 Kilometern in der Stunde voran, sagt Blum. Kleine, wendige und saubere Fahrzeuge seien die Alternative. "Ohne Vorzugsbehandlung wird das Auto in seiner jetzigen Form nicht bestehen." (mit Material der dpa) / (anw)