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Update-Probleme mit Exchange 2010 SP3

Microsofts Groupware-Server Exchange 2010 SP3 gerät beim jüngsten Patch des Herstellers in Probleme. In Notfällen scheint der Zugriff per Web-Exchange statt über den Outlook-Client sinnvoll.

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(Bild: dpa, Jens Wolf)

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Das seit Dienstag erhältliche Update Rollup 8 zu Microsoft Exchange Server 2010 SP3 scheint dem Groupware-Server in einigen Fällen Probleme zu bereiten. Der Redaktion liegen mehrere Hinweise vor, dass nach Aufspielen des Updates Fehler bei Kalendereinträgen auftauchten und dass Outlook nicht mehr auf den Ordner "sent items" zugreifen könne. Wenn das auftritt, vereitelt es den Mailversand und die Verbreitung von Exchange-Benachrichtigungen. Das zum Dezember-Patchday veröffentlichte Update soll unter anderem eine privat an Microsoft berichtete Sicherheitslücke schließen, über die sich ein Angreifer zusätzliche Rechte verschaffen kann, wenn es ihm gelingt, Outlook-Nutzer zum Besuch einer präparierten Webseite zu bewegen.

Ältere Patches der Bezeichnung "Update Rollup 8" für Exchange 2010 SP1 und SP2 sind von den hier berichteten Problemen nicht betroffen.

Einem Forumsbeitrag zufolge lassen sich die Auswirkungen des fehlerhaften Patches für SP3 umgehen, wenn man entweder Outlook im safe Mode mit dem Server verbindet oder diesen von vornherein per Webmail anspricht. Bis zum Erscheinen dieser Meldung, rund vier Stunden nach den ersten Fehlerberichten im Netz, waren von Microsoft keine weiteren Details zu erfahren. (hps)