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Update für Adobes Document Cloud: EU-Datencenter und Dropbox-Integration

Document-Cloud-Abonnenten können ihre PDFs via Dropbox mit den Adobe-Apps synchronisieren. Europäische Accounts sollen sukzessive auf Server innerhalb der EU umgestellt werden, der Signatur-Service wird den strengeren EU-Erfordernissen angepasst.

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Adobes Document-Cloud-Update verspricht Dropbox-Integration und Anpassungen an den europäischen Markt. Manche Neuerung der rund um Acrobat gestrickten Dokumenten-Plattform lässt allerdings noch auf sich warten.

Während Acrobat DC und seine Mobil-Apps bislang nur über Adobes Document-Cloud-Server direkt kommunizierten, sollen sich Dokumente künftig auch via Dropbox austauschen und synchronisieren lassen. Mehr Effizienz und Flexibilität verspricht Adobe beim Einholen von Unterschriften: Nutzer können vorab Workflows definieren, die solche Vorgänge automatisieren.

Ab November sollen Nutzer mit den Desktop- und Mobilversionen der DC-Anwendungen außer der einfachen elektronischen Signatur (Handschrift-Unterschrift) auch eine fortgeschrittene oder qualifizierte digitale Signatur leisten können. Weitere Maßnahmen verbessern die Konvertierung von im PDF enthaltenen Tabellen nach Excel, das Editieren von Listen innerhalb eines PDFs und die Anzeige.

Daten europäischer Accounts will Adobe nach und nach auf Server in Frankfurt und Dublin verlagern. Dabei werden laut Acrobat-Experte Ulrich Isermeyer von Adobe zunächst die Unterschriften-Services über die europäischen Server laufen; bis zum Frühjahr 2016 soll der Umzug der kompletten Accounts abgeschlossen sein. Damit kann Adobe wohl auch die Konsequenzen aus dem Urteil umgehen, mit dem der EuGH die Safe-Harbor-Regeln zum Datentransfer in die USA gekippt hatte. (atr)