Update für Windows 10 legt PowerShell-Funktionen lahm

Das "Kumulative Update für Windows 10" vom 23. August enthält Fehler, die dafür sorgen, dass bestimmte, in Unternehmen verwendete PowerShell-Funktionen nicht mehr benutzt werden können.

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Unternehmen sollten vorsichtig sein, auf ihren Windows-10-PCs das "Kumulative Update" vom 23. August (KB3176934) einzuspielen. Laut einem Beitrag im Windows-PowerShell-Blog fehlt ihm nämlich eine Datei, was dafür sorgt, dass anschließend die Desired State Configuration (DSC) nicht mehr funktioniert. Außerdem brechen nach dem Update Skripte mit einer Fehlermeldung ab, die Remote-Funktionen – konkret das Cmdlet Import-PSSession – benutzen.

Microsoft rät Organisationen, das Update vorerst nicht zu installieren beziehungsweise von betroffenen Rechnern wieder zu entfernen. Laut Knowledge-Base-Eintrag zu dem Patch behebt er keine sicherheitskritischen Fehler. Ein Fix sei in Arbeit und werde mit dem nächsten Windows-10-Update am 30. August ausgeliefert. (hos)