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VDSL nun auch bei 1&1

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Der Internetanbieter 1&1 vermarktet ab September wie angekündigt schnelle Internetzugänge auf dem VDSL-Netz der Telekom. Die VDSL-Anschlüsse mit Bandbreiten von 25 Mbit/s beziehungsweise 50 Mbit/s im Downstream kosten bei 1&1 als Komplettanschluss inklusive jeweils einer Telefon-Flatrate zwischen 40 und 50 Euro monatlich. Die schnellen Zugänge können ab dem 1. September bestellt werden. Die Anschlüsse sind in 53 deutschen Städten und Teilen von 550 weiteren Ortsnetzen erhältlich, teilte der Provider am heutigen Montag in München mit.

Unter dem Banner "1&1 Home Net" bietet der Provider für 50 Euro monatlich ein Paket aus Internet- und Telefonflatrate mit einer Bandbreite von bis zu 51.300 kBit/s im Downstream und bis zu 10.000 kBit/s im Upstream sowie einem VDSL-fähigen "1&1 HomeServer 50.000" mit zwei USB-Anschlüssen und 2 GByte Speicherplatz. Im Tarif sind überdies 1000 GByte Web-Speicherplatz enthalten. Die "Doppel-Flat 25.000" für 40 Euro monatlich bietet den Angaben zufolge eine Bandbreite von bis zu 27.800 kbit/s im Downstream und 5000 kbit/s im Upstream. Für weitere 5 Euro im Monat lässt sich der Downstream auf 50.000 kbit/s erhöhen. Eine VDSL-taugliche Surf&Phone Box ist in dem Tarif enthalten.

Zur IFA in Berlin rüstet der Montabaurer Provider zudem sein Entertainment-Portal Maxdome weiter auf. Rund 200 Videos sollen auch in HD abrufbar sein. Alle HD-Inhalte stehen in einer Auflösung von 720p zur Verfügung und können entweder im Einzelabruf oder im Premium-Paket für 15 Euro monatlich genutzt werden, das zur IFA präsentiert wird. Dazu kündigt 1&1 eine neue Settop-Box mit 8 GByte Speicher und HDMI-Ausgang an.

Nach langen Verhandlungen hatten sich 1&1 und die Telekom im Juli auf Konditionen für die Vermarktung von VDSL geeinigt. Auch Wettbewerber Vodafone vermarktet das Telekom-VDSL. Bereits zur CeBIT im März hatte der Bonner Konzern angekündigt, sein VDSL-Netz für die Vermarktung durch die Konkurrenz zu öffnen. Weiter Streit gibt es in der Branche allerdings um die Netzinfrastruktur. Die Wettbewerber wollen Zugang zu Leerrohren und ungenutzten Glasfaserkapazitäten der Telekom. Die Regulierungsbehörde soll auf Antrag der Telekom ein Vorleistungsmodell formulieren. (vbr)

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