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VMware Workstation 6 ist fertig

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Das kalifornische Unternehmen VMware hat Version 6 seines Workstation-Virtualisierungsprodukts fertig gestellt. Damit lassen sich fast beliebige Betriebssysteme unter Windows und Linux zusätzlich in einem eigenen Fenster starten – in so genannten virtuellen Maschinen (VM). In diesen VMs lässt sich dann fast jede Software so nutzen, als ob sie auf einem echten PC installiert wäre.

Workstation 6 unterstützt offiziell Windows Vista (32 Bit und 64 Bit) – als Wirtssystem, auf dem die Software läuft, und als Gastsystem in einer VM. Die Software kann laut Hersteller jetzt mit USB-2.0-Geräten umgehen, etwa mit schnellen Massenspeichern. Das Fenster einer virtuellen Maschine darf sich über mehrere Monitore erstrecken oder eine VM lässt sich an einen Monitor binden. Entwicklern erlaubt Workstation 6, von Microsofts Visual Studio oder Eclipse aus ihre Produkte direkt in eine VM zu transferieren und dort zu testen – einschließlich der Debugging-Sitzungen.

Mit dem VMware Converter lässt sich das Betriebssystem eines echten PC in eine virtuelle Maschine überführen. Mit dem separat erhältlichen ACE Option Pack lassen sich virtuelle Maschinen verschlüsselt und mit Passwort geschützt auf portablen Speichermedien ablegen, etwa auf einem USB-Stick. Bis Mai 2008 ist das Pack beim Kauf der Workstation 6 kostenlos, separat kostet es 69 Dollar.

In den USA verlangt VMware für die Download-Version der Software 189 Dollar, in der Schachtel kostet sie 209 Dollar (jeweils ohne die US-amerikanische Mehrwertsteuer sales tax). Deutsche Preise stehen noch nicht fest, sie dürften aber wie bei der Vorgängerversion knapp unter 200 Euro liegen. (adb)