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VPNhub: Pornhub startet eigenen VPN-Dienst

Pornhub hat seinen eigenen VPN-Dienst gestartet. VPNhub ist kostenlos und bietet eine unbeschränkte Bandbreite. Noch ein bisschen mehr bietet die Premium-Version.

VPNhub: Pornhub startet eigenen VPN-Dienst

(Bild: VPNhub)

Die Porno-Plattform Pornhub hat einen eigenen VPN-Dienst gestartet: VPNhub. Der Dienst garantiert Anonymität im Netz und will mit vollständiger Verschlüsselung überzeugen – sinnvoll für offene WLAN. VPNhub will Nutzern außerdem dabei helfen, etwaige Zensur im Internet zu umgehen, um … interessante Artikel lesen zu können. Die Nutzer bräuchten keine Angst zu haben, dabei überwacht zu werden, beruhigt die Webseite von VPNhub. Das Angebot ist kostenlos, aber werbefinanziert. Die Bandbreite ist unbeschränkt: "Enjoy unlimited data." Den VPN-Dienst gibt es für Android und iOS sowie für Windows und macOS.

Die beiden Desktop-Apps stehen jedoch nur zahlenden Kunden zur Verfügung. "VPNhub Premium" bietet zudem schnellere Surf-Geschwindigkeiten und verzichtet auf Werbung. Die Premium-Nutzer können sich außerdem den Serverstandort aussuchen; in mehr als 15 Ländern stehen rund 1000 Server zur Auswahl. In der kostenlosen Version wählt VPNhub immer den nächstgelegenen Server aus.

VPNhub verspricht, keine Daten zu sammeln, zu speichern oder gar an Dritte zu verkaufen. In diversen Ländern wie Iran, Kuba oder Syrien ist VPNhub aber nicht verfügbar. Es gebe außerdem Hinweise darauf, dass VPNhub in Ägypten und China gesperrt sei, erklärt eine FAQ. VPNhub Premium kostet knapp 13 US-Dollar im Monat oder 90 Dollar im Jahr.

Pornhub ging 2007 online und gehört (wie YouPorn) zum Unternehmen MindGeek. Täglich besuchen 90 Millionen Nutzer das Angebot, das damit zu den 50 meistbesuchten Webseiten der Welt gehört. Seit vergangenem Jahr liefert Pornhub seine Inhalte verschlüsselt aus. "Heute ist das Internet voll von Hackern", erklärte der Pornhub-Vice-President Corey Price zum Start von VPNhub. Es sei daher "besonders wichtig", die Privatsphäre der Nutzer weiterhin zu wahren.

Manche Männer lesen im Café. Andere ... nun ja.

(dbe)

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