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VR-Brille Oculus Rift mit Liefer- und Datenschutz-Problemen

Manche Kunden müssen länger als gedacht auf ihre vorbestellte Brille warten. Außerdem Ist die Oculus Rift anscheinend mit rigiden Nutzungsbedingungen verbunden.

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VR-Brille Oculus Rift

(Bild: c't)

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Bei der Auslieferung der Virtual-Reality-Brille Oculus Rift gibt es offenbar Probleme. Manche Kunden müssen länger auf die Lieferung der vorbestellten Brille warten, da es an Komponenten fehle, um die Brille herzustellen. Das berichtet das Wall Street Journal. Die betroffenen Kunden sollen zum 12. April über das Lieferdatum informiert werden. Wie viele Kunden betroffen sind und welche Komponenten fehlen, wurde nicht bekannt; Oculus soll inzwischen zugesichert haben, aufgrund der Probleme auf die Versandkosten zu verzichten.

Unterdessen zeigt sich, dass die Facbook-Tochter Oculus ihre VR-Brille anscheinend mit rigiden Nutzungsbedingungen belegt hat. Nutzer, die mit Hilfe der Rift Inhalte oder Werke produzieren und den Nutzungsbedingungen zustimmen, überlassen Oculus Rechte daran. Oculus kann diese Inhalte nutzen, ohne den Urheber dafür entlohnen zu müssen, berichtet Gizmodo. Auf Reddit wird darüber lebhaft diskutiert.

Zudem kann Oculus sämtliche Daten sammeln, die bei der Interaktionen eines Nutzers mit den Diensten des Unternehmens anfallen. Das können Informationen über Spiele, Inhalte, Apps und Cookies sein sowie über die verwendeten Geräte, Web-Browser, Betriebssystem und die IP-Adresse. Oculus könne bei mobilen Nutzern auch Informationen über deren Aufenthaltsort speichern. Mit Hilfe der gesammelten Daten will Oculus seine Kunden persönlich zugeschnittene Werbung zuschicken.

Die Oculus Rift wird seit Ende März nach vier Jahren Entwicklung ausgeliefert. Lesen Sie dazu:

Die finale Oculus Rift im c't-Fotostudio (11 Bilder)

Schick: Die Oculus Rift fasst sich dank Textilummantelung angenehm an.
(Bild: c't)

(anw)