VR-Welt Horizon: Facebook lädt in die virtuelle Alternativrealität

In Facebooks VR-Sandbox Horizon kann jeder sein, was er möchte – solange er ein VR-Headset und einen Facebook-Account besitzt.

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(Bild: Facebook)

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Facebook hat mit Horizon eine Sandbox-Welt für VR-Brillenträger angekündigt. Nutzer können sich in der virtuellen Alternativwelt einen Avatar gestalten, mit anderen Spielern kommunizieren, auf Entdeckungstour gehen und Spiele spielen. Außerdem kann jeder mit einem Editor eigene Inhalte erstellen, wodurch die Horizon-Welt kontinuierlich wachsen soll.

Horizon ist Facebooks Versuch, eine Online-Welt wie Second Life in der virtuellen Realität umzusetzen. Nutzer treffen sich beim Spieleinstieg an einem Stadtplatz, der als Hub dient. Dort können sie andere Spieler treffen oder in neue Abschnitte der VR-Welt aufbrechen. Das funktioniert per Teleport, die Spielwelt von Facebook Horizon ist also nicht durchgängig.

Facebook legt großen Wert auf den World Builder: Mit dem Editor können Spieler auch ohne Programmierkenntnisse eigene Orte und Aktivitäten innerhalb der Horizon-Welt aufbauen. In einem Trailer zu Facebook Horizon sind einige der Aktivitäten zu sehen, die bereits zum Start in die VR-Welt eingebaut sind. Spieler fliegen unter anderem mit Flugzeugen oder ballern in Sci-Fi-Ausrüstung auf dem Mond.

Ein Editor soll es Spielern ermöglichen, eigene Welten und Aktivitäten zu erstellen.

(Bild: Facebook)

Die Grafik von Horizon erinnert an knallbunte Animationsfilme. Facebook möchte, dass man sich in Horizon wohlfühlt. Um Störungen der friedlichen Horizon-Idylle zu verhindern, wird Facebook sogenannte "Horizon Locals" anheuern. Deren Aufgabe ist es, in der Spielwelt für Ordnung zu sorgen und Fragen der Spieler zu beantworten. Spieler können außerdem andere Nutzer für Fehlverhalten melden. Darüber hinaus bietet Facebook Horizon die Möglichkeit, andere Spieler zu blockieren und stummzuschalten.

Facebook will Spaces als umfassendes All-In-One-Angebot fürs VR-Socializing etablieren. Die beiden VR-Chaträume Facebook Spaces und Oculus Rooms werden daher am 25. Oktober geschlossen. Facebook Horizon soll dann 2020 an den Start gehen. Die Beta von Horizon soll Anfang 2020 beginnen, interessierte Nutzer können sich über den Link dafür registrieren. (dahe)