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VW: 360-kWh-"Powerbanks" für mehr E-Mobilität

Volkswagen hat mobile Schnellladesäulen vorgestellt, die sich bei Bedarf überall aufstellen lassen.

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VW: 360-kWh-"Powerbanks" für mehr E-Mobilität

(Bild: Volkswagen)

Der Automobilkonzern VW gibt einen Ausblick auf eine künftige mobile Schnellladesäule des Unternehmens. Grundsätzlich lässt sie sich wie andere Ladesäulen stationär und dauerhaft ans Stromnetz angeschlossen betreiben.

Ladesäule leer? Dann wird sie gegen eine volle ausgetauscht.

(Bild: Volkswagen)

Der Clou ist aber der mobile Betrieb im "Powerbank"-Modus. Damit lässt sie sich unabhängig vom Stromnetz flexibel und ohne bauliche Veränderungen überall dort aufstellen, wo Bedarf ist – zum Beispiel auf öffentlichen Parkplätzen in der Stadt, auf Betriebsgeländen oder als temporär eingerichteter Ladepunkt bei Großveranstaltungen.

Die Ladekapazität liegt bei bis zu 360 kWh und ermöglicht im autarken Betrieb nach Angaben von VW das Laden von bis zu 15 E-Fahrzeugen. Dabei sollen bis zu vier Fahrzeuge gleichzeitig geladen werden können, dank Schnellladetechnik soll ein Ladevorgang durchschnittlich nur etwa 17 Minuten dauern, erklärt VW.

Powerbank aus Recycling-Batterien

Unterschreitet der Energiegehalt des verbauten Batteriesatzes 20 Prozent, soll die Säule einfach gegen eine geladene getauscht werden. In den Säulen sollen recycelte Batterien aus E-Fahrzeugen verbaut werden, die noch über genügend Restkapazität verfügen.

Volkswagen will die mobilen Batterien bereits im ersten Halbjahr 2019 an seinem Heimatstandort Wolfsburg testen, wo eine Ladeinfrastruktur aufgebaut werden soll. 2020 sollen die Powerbanks dann auch für andere Städte und Gemeinden verfügbar sein. (jo)

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