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VW gründet Auto-Sicherheitsfirma mit israelischem Ex-Geheimdienstchef

Volkswagen hält über die Tochter AutoVision 40 Prozent am neuen Unternehmen Cymotive. Es soll sich um die Sicherheit vernetzter Fahrzeuge kümmern.

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Yuval Diskin

(Bild: Wikipedia, CC BY-SA 3.0)

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Volkswagen hat sich mit einem ehemaligen israelischen Ex-Geheimdienstchef zusammengetan, um vernetzte Autos sicherer zu machen. Yuval Diskin, ein früherer Leiter des Inlandsgeheimdienstes Schin Bet, werde die Führung der neugegründeten gemeinsamen Firma Cymotive Technologies übernehmen, teilte VW mit. Das Unternehmen solle Cybersicherheits-Produkte für die nächste Generation vernetzter Autos und mobiler Dienste entwickeln.

Volkswagen hält über die Tochter AutoVision 40 Prozent an Cymotive. Der Rest liege bei Diskin und seinen Partnern Tsafrir Kats und Tamir Bechor. Mit Diskins Firma DAT habe Volkswagen bereits seit 2012 an Sicherheitstechnik zusammengearbeitet, sagte ein Sprecher.

In den vergangenen Jahren wurden mehrfach gravierende Schwachstellen in den Sicherheitssystemen vernetzter Autos offengelegt. Beim aufsehenerregendsten Fall gelang es zwei IT-Experten im Sommer 2015, über eine Sicherheitslücke im Unterhaltungssystem eines Jeep-Modells die Kontrolle über diverse Fahrzeug-Systeme zu übernehmen. Der Autohersteller Fiat Chrysler schloss daraufhin die Schwachstelle in 1,4 Millionen Fahrzeugen. (anw)