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Valve stellt den Steam Controller ein

Valve hat die letzten Bestände des Steam Controllers verscherbelt. Gerüchten zufolge steht ein Nachfolger in den Startlöchern.

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(Bild: Valve)

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Valve hat die letzten Exemplare des Steam-Controllers zum Billigpreis verscherbelt: Kurze Zeit gab es das PC-Gamepad für 5,50 Euro plus Versandkosten, mittlerweile sind die Bestände aber aufgebraucht.

Nachschub wird es wohl nicht mehr geben. Gegenüber dem US-Magazin The Verge hat Valve bestätigt, dass der Steam Controller nicht mehr hergestellt wird. Damit erfährt der Steam Controller ein ähnliches Schicksal wie der Steam Link, der Ende 2017 im Zuge des Produktionsstopps ebenfalls verramscht wurde.

So entsteht ein Steam-Controller (Quelle: Valve)

Steam Controller und Steam Link waren 2015 gemeinsam auf den Markt gekommen, um PC-Spiele auch auf dem Fernseher spielbar zu machen. Mit dem Steam Link konnte man das Spiel vom Rechner auf den TV streamen, dank Steam Controller konnte man den Titel dann auch vom Sofa aus steuern.

Dafür hatte der Steam Controller einige Features, die der Steuerung per Maus und Tastatur näher kommen als andere Gamepads. Da gibt es zum einen das Trackpad, mit dem man eine Maus emulieren konnte. Paddel an der Unterseite konnten außerdem zusätzliche Funktionen ausführen. Der Steam Controller ließ sich außerdem recht frei konfigurieren.

Den Steam Link konnten Nutzer noch relativ problemlos ersetzen – zum Streamen auf den TV gibt es mittlerweile zum Beispiel eine App. Der Steam Controller hingegen ist nach wie vor alternativlos. Zwar kann man theoretisch auch am Sofa Maus und Tastatur nutzen oder einfach einen normalen Xbox-Controller verwenden – die Trackpad-Features des Steam-Gamepads fehlen allerdings.

Gerüchten zufolge arbeitet Valve aber bereits an einem Nachfolger des Steam Controllers. Darauf deutet unter anderem ein Patent hin, das im Frühjahr öffentlich wurde. Die Ankündigung durch Valve steht allerdings noch aus. (dahe)