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Valve verschiebt die Steam Machines ins Jahr 2015

Wegen "Verbesserungen am Controller" verschiebt Valve die Wohnzimmer-Spielkonsolen aus PC-Hardware ins Jahr 2015.

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Valve verschiebt die Steam Machines. Grund: Der bisherige Controller entspricht noch nicht den Erwartungen.

(Bild: c't)

Die für dieses Jahr erwarteten Steam Machines hat Valve ins Jahr 2015 verschoben. Dies gab Product Designer Eric Hope in der Steam-Community bekannt. Als Grund führt Valve an, dass man derzeit mit kabellosen statt wie bisher kabelgebundenen Joypads experimentiere und diese kontinuierlich verbessere. Valve wolle laut Eric Hope das bestmögliche Spielerlebnis liefern. Den bisherigen Steam-Controller-Prototypen konnten wir bereits auf der Game Developers Conference ausprobieren und fanden ihn nicht überzeugend.

Unklar bleibt allerdings, ob Valve lediglich die eigenen Varianten der Steam Machines verschiebt oder dabei auch die von Drittherstellern angekündigten Varianten meint.

Steam Machines bestehen aus PC-Hardware und sollen im Wohnzimmer mit Xbox One und Playstation 4 konkurrieren. Ein speziell angepasstes Linux-Betriebssystem Steam OS mit integrierten Grafiktreibern und der Vollbild-Benutzeroberfläche Big Picture dient als Software-Grundlage. So sollen Steam Machines Spiele aus der Steam-Bibliothek auf den Fernseher bringen, wahlweise lokal berechnet oder per In-home Streaming.

Jeder Steam Machine soll ein Steam Controller beiliegen. Dessen Konzept hat Valve bis dato schon mehrmals radikal überarbeitet. Verbesserungswürdig sind zum derzeitigen Stand noch die Grafiktreiber und das Angebot an linuxtauglichen Spielen – letzteres wächst langsam, aber kontinuierlich. Einige gewichtige Spieleentwickler haben ihre Engines bereits auf Linux portiert oder damit begonnen, etwa Epic (Unreal Engine 4.1) oder Crytek (Cryengine).

Valves Steam-Controller mit neuem Layout (3 Bilder)

Die vier Knöpfe auf jeder Seite ensprechen denen normaler Gamepads. Anstatt zweier Analogsticks setzt Valve jedoch auf gewöhnungsbedürftige Touchpads.

Valve hatte die Steam Machines im September 2013 für 2014 angekündigt und später bereits erste Hochleistungsprototypen an 300 ausgewählte Community-Mitglieder verschickt. Wer nicht bis 2015 auf die Steam Machines warten möchte, kann sich bereits die c't Steam Box 720 oder c't Steam Box 1080 selbst bauen – sie laufen wahlweise unter Windows 8.1 oder Steam OS. (mfi)