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Valves Steam funktioniert ab 2019 unter Windows XP und Vista nicht mehr

Mit Windows XP und Vista können Spieler ab 2019 nicht mehr auf ihre Steam-Bibliothek zugreifen. Dafür soll es neue Funktionen geben - ab Windows 7.

Valves Steam funktioniert ab 2019 unter Windows XP und Vista nicht mehr

Logo des neuen Steam-Chats.

(Bild: Valve)

Die Spiele-Plattform Steam wird die älteren Microsoft-Betriebssysteme Windows XP und Windows Vista ab dem 1. Januar 2019 nicht mehr unterstützen. Dies erklärte der Plattform-Betreiber und Spieleentwickler Valve in einer Mitteilung. Valve zufolge werden Versionen des Steam-Clients, die ab dem 1. Januar 2019 herausgegeben werden, nicht mehr auf diesen Betriebssystemen laufen. XP- und Vista-Nutzer müssen laut Valve ein neueres Betriebssystem verwenden, um auf ihre via Steam erworbenen Spiele und Anwendungen zugreifen zu können. Laut der aktuellen Steam-Umfrage vom Mai 2018 nutzen 0,22 Prozent der Steam-Spieler noch Windows XP – das sind ungefähr so viel wie Linux Ubuntu 16.04, 17.10 und 18.04 zusammen.

Im neuen Steam-Chat lassen sich Bilder und Videos einbinden.

(Bild: heise online/Valve)

Einige der in Steam einfließenden Neuerungen basieren laut Valve auf einer eingebetteten Version von Google Chrome, die unter älteren Windows-Versionen nicht läuft. Für den Rest des Jahres 2018 werden zwar auch XP- und Vista-Nutzer Steam noch verwenden können, allerdings bleiben ihnen einige neue Funktionen wie der überarbeitete Steam-Chat verwehrt.

Die neue Chat-Funktion können Nutzer (ab Windows 7) bereits jetzt ausprobieren, indem sie über die Steam-Einstellungen den Beta-Modus aktivieren. Im Vergleich zum bisherigen Chat, der letzendlich nur eine Freundesliste samt Sprachoption enthielt, bietet das neue Tool wesentlich mehr: So lassen sich Favoriten von Lieblingsfreunden, -Gruppen und -Chats im Kopfbereich ablegen sowie Freunde nach Spielen gruppieren. Außerdem können Spieler Videos, Bilder, Tweets und Gifs in die Chats einfügen und Gruppen für die Zukunft speichern. Spieler lassen sich auch über einen Shortlink zu einem Gruppenchat einladen.

Der Sprach-Chat soll nun über Steam-Server statt Peer-to-Peer ablaufen, eine bessere Tonqualität dank eines modernen Codecs bieten und verschlüsselt sein. Der Steam-Chat lässt sich auch über den Webbrowser aufrufen. (mfi)

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