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Verbraucherschützer wollen gegen Apple klagen

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Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) bereitet eine Klage gegen den US-amerikanischen IT-Konzern Apple vor, die im kommenden Jahr eingereicht werden soll. Damit wollen die Verbraucherschützer erreichen, dass die iTunes-Kunden freier entscheiden können, an wen sie die Musik weitergeben, erläuterte vzbv-Sprecher Christian Fronczak gegenüber heise online. Bisher kann ein im iTunes Store gekauftes Stück nur auf bis zu fünf Geräten abgespielt werden.

Der vzbv hatte sich zusammen mit Verbraucherschützern aus Frankreich, Norwegen und Finnland Anfang dieses Jahres mit einigen Forderungen an Apple gewandt. In diesem Monat unterschrieb Apple eine Unterlassungserklärung, nach der die Firma es künftig vermeiden will, die Nutzungsbedingungen für ihre Kunden nach Bedarf zu ändern. Ebenfalls problematisch finden die Verbraucherschützer die fehlende Interoperabilität. Bisher können im iTunes Store erworbene, mit DRM geschützte Musikstücke nicht direkt und ohne Konvertierungsumwege auf anderen Musik-Playern als auf Apples iPod abgespielt werden. Hierzu wird es demnächst in Berlin ein Gespräch geben. (anw)