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Verbraucherzentrale: Zahlreiche Beschwerden über Telekom-Rechnungen

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Bei der Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern häufen sich Beschwerden über angeblich falsche Telefonrechnungen der Telekom. "Wir haben pro Woche mehrere Fälle, in denen es um mehr als 100 Euro geht", sagte Sprecher Matthias Wins am Montag. In einigen Fällen seien sogar mehr als 500 Euro zu viel abgebucht worden. "Manchmal sollen Leute für Gespräche zahlen, die sie nie geführt haben."

Beschwerden würden in solchen Fällen aber oft nicht ernst genommen. "Die Kunden werden mit einem Standard-Brief abgespeist, der nicht auf ihren Fall eingeht", kritisierte Wins. Sollte die Telekom auf die Zahlung bestehen, sollten die Betroffenen Strafanzeige gegen das Unternehmen erstatten, riet er. Dies hätten in den letzten Jahren mehrere hundert Kunden gemacht. "In keinem Fall hat die Telekom versucht, das Geld einzuklagen."

Natürlich müssten Kunden vorher genau kontrollieren, ob die Rechnung tatsächlich falsch ist. In einigen Fällen hätten sich Kunden im Internet über einen Dialer eingewählt. Dafür sei die Telekom nicht verantwortlich. Wins riet, bei der Telekom eine detaillierte Telefonrechnung zu beantragen, um die Verbindungen regelmäßig kontrollieren zu können. Vor allem die Einkaufsgemeinschaft Communitel hatte in den vergangenen Tagen erneut massive Vorwürfe gegen den Konzern wegen falscher Rechnungen erhoben. Die Telekom dagegen hatte den Vorwurf falscher Rechnungen in den vergangenen Tagen wiederholt bestritten. Die Kunden könnten auf die Korrektheit der Rechnungen vertrauen, sagte Telekom-Sprecher Ulrich Lissek. (dpa) / (dpa) / (jk)

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