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Verhandlungen zwischen Microsoft und EU-Kommission gescheitert

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Der Softwarekonzern Microsoft hat das drohende Millionenbußgeld der EU-Kommission wegen vermuteten Marktmissbrauchs nicht abwenden können. Das verlautete heute aus EU-Kreisen. Die seit Dienstag in Brüssel geführten Beratungen zwischen Konzernchef Steve Ballmer und EU-Wettbewerbskommissar Mario Monti hätten kein Ergebnis gebracht. In der Diskussion ist ein Bußgeld von rund 200 Millionen Euro. Eine solche Strafe kann vor Gericht angefochten werden.

Die EU-Kommission wirft Microsoft vor, auf rechtswidrige Weise seine Marktmacht bei PC-Betriebssystemen auf den Markt der einfachen Server-Betriebssysteme erweitert zu haben. Die Wettbewerbshüter erheben zudem den Vorwurf, Microsoft habe mit der Koppelung des Betriebssystems Windows mit dem Windows-Media-Player in ähnlicher Weise seine beherrschende Stellung gegen Konkurrenten ausgenutzt. Die EU-Kommission nahm keine Stellung. (anw)

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