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Verizon schließt Übernahme des Yahoo-Webgeschäfts ab

4,5 Milliarden US-Dollar hat sich der Telekommunikationsanbieter Verizon die Übernahme von Yahoo kosten lassen. Der Riesendeal ist nun abgeschlossen, Stellenabbau soll folgen.

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Yahoo und Verizon

Yahoo hatte sich zum Verkauf gestellt. Verizon wird bereits seit einiger Zeit als aussichtsreichster Interessent gehandelt.

(Bild: dpa, John G. Mabanglo/Justin Lane)

Der Webpionier Yahoo ist als eigenständiges Unternehmen offiziell Geschichte. Der Telekommunikations-Konzern Verizon schloss am Dienstag die rund 4,5 Milliarden Dollar schwere Übernahme des Yahoo-Webgeschäfts ab. Die bisherige Yahoo-Chefin Marissa Mayer gab in einem Blogeintrag wie erwartet ihren Abgang bekannt. Nach ihren Verträgen steht ihr eine millionenschwere Abfindung zu. Mayer war es nicht gelungen, das Online-Werbegeschäft bei Yahoo wieder anzukurbeln.

Der Verkauf an Verizon wurde im vergangenen Jahr beschlossen, der Kaufpreis wurde nach Bekanntwerden gewaltiger Hacker-Angriffe, die mehr als eine Milliarde Nutzer betrafen, um über 300 Millionen Dollar gekappt.

Das Yahoo-Webgeschäft wird nun unter dem Dach von Verizon mit der Online-Tochter AOL zusammengelegt, zu der unter anderem Medien wie die Huffington Post oder die Blogs TechCrunch und Engadget gehören. Sie werden in einer neuen Einheit mit dem Namen Oath zusammengefasst. Verizon setzt unter anderem auf die Verknüpfung seiner Kundendaten mit der Yahoo-Reichweite im Netz. Mit der Zusammenlegung wird ein Stellenabbau einhergehen. (axk)

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