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Verizon testet Gigabit-Internetanschlüsse per Glasfaser

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In Massachusetts hat Verizon im Juni die Eignung seines GPON-Systems FiOS für gigabit-schnelle Kundenanschlüsse überprüft. Gigabit Passive Optical Networks, wie etwa das der Telekom in Dresden, arbeiten mit einer Glasfaser zwischen Vermittlungsstelle und Kabelverzweiger (Kvz, Schaltkasten auf dem Bürgersteig). Im Kvz sitzt ein passiver Splitter, der die Faserkapazität – bei GPON typisch 2,5 GBit/s im Downstream und 1,25 GBit/s im Upstream – auf 16 oder 32 Kunden verteilt. Deren Hausanschlüsse sind wiederum über kurze Glasfaserstrecken angebunden.

Beim Gigabit-Test konnte der Nutzer nun Daten von einem netztechnisch und geografisch nahegelegenen Server mit 925 MBit/s herunterladen; zu einem rund 640 km entfernten Server waren noch gut 800 MBit/s möglich. Die Ergebnisse überraschen kaum, denn dem Geschäftskunden wurde eine separate Glasfaser nebst angepasstem Optical Network Terminator (ONT) allein zugewiesen. (ea)