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Verizon verdient an starkem Mobilfunkgeschäft

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Der US-Telekomkonzern Verizon profitiert weiterhin vom Boom des mobilen Internets. Das Unternehmen steigerte den Gewinn im Jahresvergleich um 13 Prozent auf 1,8 Milliarden US-Dollar (derzeit rund 1,46 Mrd Euro), wie das Unternehmen am Donnerstag in New York mitteilte. Auch beim Umsatz zehrte der Konzern vom starken Mobilfunkgeschäft: Der Erlös wuchs um rund 4 Prozent auf 28,6 Milliarden Dollar. Nachdem die Aktien des Konzerns im bisherigen Jahresverlauf um 14 Prozent gestiegen waren, gaben die Titel nach Bekanntgabe der Zahlen kurz nach dem Start der Wall Street um 1,57 Prozent auf 45,17 US-Dollar nach.

Die Mobilfunksparte, die der Konzern zusammen mit Vodafone in einem Gemeinschaftsunternehmen (Verizon Wireless) führt, setzte dank stärker als erwartet gestiegener Kundenzahlen 7 Prozent mehr um und trieb die operative Gewinnspanne mit lukrativen Datendiensten auf Rekordwerte. "Wir erwarten, dass dieser Trend nach oben auch über das zweite Halbjahr hält", sagte Vorstandschef Lowell McAdam. Das operative Ergebnis (EBIT) fiel mit 5,7 Milliarden US-Dollar rund 16 Prozent stärker aus als vor einem Jahr.

Ein Grund dafür: Die Hälfte von Verizons Mobilfunkkunden nutzt nach Angaben des Konzerns inzwischen Smartphones. Das trieb den durchschnittlichen Umsatz pro Vertragskunde auf 56,13 US-Dollar hoch. Zwar konnte der Netzbetreiber im Mobilfunk mit 888.000 Neukunden deutlich weniger neue Verträge abschließen als vor einem Jahr, als es 1,3 Millionen waren. Allerdings muss die gesamte Konkurrenz derzeit sinkende Neuabschlüsse verkraften. So übertraf Verizon hier die Erwartungen der Analysten. Im Festnetzbereich versucht Verizon, die Kunden von seinen Breitbandanschlüssen mit Internet und Fernsehen zu überzeugen. (axk)