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Verwaltung geht online

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Die Verwaltung geht online. Mit einer Sonderausstellung präsentiert das Bundesinnenministerium auf der CeBIT sein Projekt "Moderner Staat – Moderne Verwaltung". Bis 2005 will die Regierung eine Vielzahl von Dienstleistungen der Bundesverwaltung über das Internet zugänglich machen. Die elektronischen Informationsangebote und die Online-Dienstleistungen des Bundes will Innenminister Otto Schily (SPD) zur Eröffnung der weltgrößten Computermesse unter www.bund.de freischalten.

Das neue Internet-Portal der Bundesverwaltung bietet eine eigene Suchmaschine an, mit der Bürger nach Themen, Adressen und Aufgabengebieten der Bundesbehörden suchen können. Kommentierte Links verweisen nach Angaben des Ministeriums auf bereits online geschaltete elektronische Dienstleistungen. Mit dem Projekt "Moderner Staat – Moderne Verwaltung" will die Bundesregierung die Verwaltung an die elektronische Entwicklung anpassen und bürgerfreundlicher gestalten.

Mit einem Angebot des Statistischen Bundesamtes können Unternehmen und Bürger bereits künftig Publikationen online bestellen und statistische Daten direkt auf den PC zu Hause oder im Büro laden. Der Statistik-Shop ist unter www-ec.statistik-bund.de/" verfügbar. Unter w3stat.statistik-bund.de bietet das Statistische Bundesamt ein Meldeverfahren für Unternehmen. Bisher mussten die meldepflichtigen Firmen ihre Daten über Lieferungen und Bezüge auf Formularen oder Datenträgern abliefern. Diese mehr als sieben Millionen Datensätze monatlich können nun Kosten sparend online übermittelt werden.

Mit einem neuen elektronischen Beschaffungsverfahren hofft das Innenministerium, Einsparungen in zweistelliger Milliardenhöhe erzielen zu können. Nach dem geänderten Recht können Ausschreibungen nun auch über das Internet erfolgen. Das Beschaffungsamt des Innenministeriums hat den "Öffentlichen Eink@uf Online" entwickelt. In der zweiten Jahreshälfte soll ein Pilotverfahren starten. Nach Angaben des Ministeriums vergibt die gesamte öffentliche Verwaltung in Deutschland jährlich Aufträge im Wert von rund 500 Milliarden Mark. Alle Einkaufswünsche des Bundes können schon jetzt unter www.bescha.bund.de eingesehen werden. (jk)

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