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Verwanzt versichert: Vom Fahrverhalten abhängiger Versicherungstarif bei S-Direkt

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Die Sparkassen-Direktversicherung bietet ab Januar 2014 einen Versicherungstarif an, dessen Beiträge sich nach den Messdaten eines Telematik-Systems bemessen, vulgo: einer GPS-Blackbox. Das Gerät ist technisch weitgehend identisch mit Ecall-Notrufsystemen: Beschleunigungssensoren, GPS-Antenne, GSM-Modul, Mikro, Lautsprecher, eigene Stromversorgung, Peripherie. Konkret verwendet die Sparkassen-DV Hard- und Software der Telefónica Insurance Telematics, die bereits schon in Spanien für KfZ-Versicherungen eingesetzt werden.

Die Versicherung vermarktet das System unter den Punkten Sicherheit (automatischer Notruf), Service (die Blackbox sendet im Fall eines Diebstahls die Fahrzeugposition), Beitragsnachlass und Gamification: Jeden Monat erhält der Fahrer mit der sichersten Fahrweise ein Quartal kostenlosen Versicherungsschutz. Der Kunde kann seine gefahrenen Strecken komplett einsehen, bis die ein Jahr alten Daten halbjährlich automatisch gelöscht werden. Die Versicherung erhält einmal im Monat die gefahrenen Kilometer und einen Punktewert, der die Fahrsicherheit abbilden soll.

"Kritische Stimmen von Verbraucherschützern nehmen wir sehr ernst", betont ein Sprecher der Versicherung. Entsprechend solle mit der neuen Technik auch der Schutz der Fahrinformationen "absolut sichergestellt sein."

Mehr dazu lesen Sie im Bericht von heise Auto:

[UPDATE, 14.11.2013, 12:00]

Leider ist uns bei der Angabe der verwendeten Hardware ein Fehler unterlaufen: Die Telefónica stellt klar, dass sie nicht auf ein Ecall-Modul zurückgreift, sondern auf ein Masternaut-System ohne Freisprechanlage. (axk)

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