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Verwirrung um DVD-Verkaufszahlen

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Nachdem DVD-Anbieter Anfang des Jahres noch über angeblich stark ansteigende Verkaufszahlen in den USA gejubelt hatten, mag manches Studio den Erhebungen nun nicht mehr so recht glauben. Ermittelt werden die DVD-Verkaufszahlen vor allem über die Verkäufe bei großen Einzelhandelsketten wie Wal-Mart, bei denen sich neben Privatkunden aber auch Wiederverkäufer und Videotheken mit DVDs zum Schnäppchenpreis versorgen. Dies ist bereits seit langer Zeit bekannt.

Nach einem aktuellen Bericht des Branchenmagazin "Video Business" sollen dieses "Sideway Sellings" mittlerweile jedoch solche Ausmaße angenommen haben, dass die Verkaufszahlen keine sicheren Aussagen über das Kaufverhalten der Endkunden mehr zuließen. Laut Video Business hätten daher einige Studios zu Jahresbeginn über Steigerungen von bis zu 30 Prozent gejubelt, während das Markforschungsunternehmen Alexander & Associates auf Gundlage breiterer Erhebungen unveränderte oder sogar leicht sinkende Verkaufszahlen ermittelte. (nij)