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Vespa Elettrica: Piaggio schickt elektrifizierten Roller in Serie

Die Serienproduktion für Piaggios ersten elektrischen Roller soll im September anlaufen, ab Anfang 2019 soll der auf Straßen rollen.

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E-Roller: Piaggio schickt elektrifizierte Vespa in Serie

Ausschnitt aus einem Vorführvideo zur Vespa Elettrica.

(Bild: Piaggio)

Die Vespa, die seit ihrem Debüt 1946 einer der bekanntesten Motorroller wurde, wird ab September als Elektroroller in Serie gebaut. Hersteller Piaggio teilt weiter mit, die Vespa Elettrica sei ab Oktober online bestellbar. Im November soll der E-Roller auf der Messe EICMA in Mailand gezeigt werden und schließlich ab Anfang 2019 erhältlich sein. Zuerst gezeigt wurde der Roller 2016 ebenfalls auf der EICMA, ursprünglich sollte er ab diesem Jahr zu bekommen sein.

Die Vespa Elettrica wird das erste elektrische Modell des Unternehmens, er basiert auf der Vespa Primavera. Gebaut werden soll es in dem Werk Pontedera in der Provinz Pisa, teilt Piaggio mit. Der Preis soll sich an dem oberen Ende dessen orientieren, was die höherpreisigen Vespa-Modelle kosten, also möglicherweise 6000 Euro.

In der Grundausstattung soll die Vespa eine Reichweite von 100 km haben und der Akku in vier Stunden aufgeladen sein; in der "X-Version" mit benzingetriebenem Reichweitenverlängerer soll das 200 km weit kommen. Die Dauerleistung soll 2 kW, die Spitzenleistung 4 kW betragen und mit einem Drehmoment von 200 Nm eine bessere Leistung als ein herkömmlicher 50ccm-Roller bringen. Außerdem soll der Roller eine Multimedia-Plattform mit Touchscreen haben, an die der Fahrer sein Smartphone anschließen kann.

Vespa Elettrica (5 Bilder)

(Bild: Piaggio)

Piaggio stellt sich vor, die Vespa Elettrica künftig mit Technik ausstatten zu können, die derzeit für den Lastenroboter Gita entwickelt wird. Dabei denkt das Unternehmen an Systeme mit künstlicher Intelligenz, damit sich der Roller besser an die Verkehrsgegebenheiten und den jeweiligen Fahrer anpassen kann. Zudem soll das Gefährt mit Geräten wie Smartphones und anderen Fahrzeugen interagieren können. Die Italiener hatten die kugelförmige Maschine Gita Anfang vorigen Jahres vorgestellt, sie soll ab Anfang 2019 produziert werden, teilt das Unternehmen nun mit. (anw)

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