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Videoschnitt per Fingerzeig

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Mit dem iPhone 3GS konnte man zwar bereits Videos aufzeichnen (Auflösung 640 × 480) und für den Weiterversand zurechtstutzen. Mit der während der Keynote zur Apple-Entwicklerkonferenz WWDC angekündigten Version des einsteigerfreundlichen Videoschnittprogramms iMovie geht noch mehr. Mit der iMovie-App, die in Kürze für 5 US-Dollar für das iPhone 4 im App Store erhältlich sein soll, lassen sich die aufgenommenen Videos direkt auf dem Gerät schneiden, mit Übergängen versehen und in drei Zielauflösungen abspeichern (Medium: 640 × 360, Large: 960 × 540, HD: 1280 × 720). Die Videos lassen sich als als E-Mail oder MMS verschicken beziehungsweise auf den Apple-eigenen Dienst MobileMe oder YouTube hochladen. Freilich kann man das fertige Werk auch via iTunes auf den eigenen Computer synchronisieren.

Mit der iMovie-App soll sich "Hollywood-reife" Videos auf dem iPhone 4 erstellen lassen.

(Bild: Apple)

Die auf den ersten Blick intuitiv per Touch bedienbare App liefert fünf Themenvorlagen (Modern, Bright, Travel, Playful und News) zur automatischen Gestaltung von Titeln, Übergängen und Abspann mit. Zu den Themen passende Hintergrundmusik hat iMovie ebenfalls in petto; es lässt sich aber auch eigene Musik hinterlegen. Wechselt man die Vorlage, passt iMovie automatisch alle Übergänge an das gewählte Thema an. Das iPhone versieht die aufgenommenen Videos mit GPS-Positionsdaten, sodass etwa der Aufnahmeort beim "Travel"-Thema mit einem kleinen Fähnchen auf der Weltkarte markiert wird; beim Wechsel zu einem anderen Ort serviert iMovie dem Betrachter eine Animation. In ein Projekt integrierte Fotos verpasst die iMovie-App automatisch einen Ken-Burns-Effekt, dessen Zoomfahrt sich per Fingerstreich anpassen lässt. (vza)