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Videoschnitt von Matrox für Windows 2000 und Mac

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Matrox zeigte auf der CeBIT (Halle 9, Stand B 76) die Version 3.0 der Treibersoftware für ihre Echtzeit-Videoschnittkarte RT2000. Wie von vielen Benutzern der Karte seit langem gefordert, unterstützt die neue Version neben Windows Millenium endlich Windows 2000. Mitte April soll die endgültige Version freigegeben werden, derweil können sich registrierte Anwender von Matrox' Website eine Preview-Version besorgen.

Matrox hat neben der Windows-2000-Unterstützung auch bei den enthaltenen Effekten nachgebessert: So können etwa alle Effekte mit einem seitlichen Rand versehen werden, und die Software beherrscht erstmals Farbeffekte. Damit kann man nicht nur die einzelnen Farbkomponenten regeln, sondern auch Negativbilder oder Farbtönungen erstellen.

Ebenfalls auf der Messe zu sehen war die Apple-Version RTMac des Videoschnittsystems. Entgegen der Windows-Version arbeitet sie nicht mit Adobe Premiere, sondern mit Apples Final Cut Pro und besteht nur aus einer einzigen PCI-Karte. Diese enthält neben dem Videoanschlüssen auch einen VGA-Ausgang. Gemeinsam mit der von Apple migelieferten Grafikkarte stehen dem Anwender dadurch von vornherein neben dem Videoausgang zwei Monitoranschlüsse zur Verfügung, während Windows-Nutzer eine eventuell vorhanden AGP-Grafikkarte ausbauen müssen. (hes)